Wir sind in Berlin zum Ende des 19. Jahrhunderts: Der Mechaniker Franz Schmidt arbeitet in einer kleinen Werkstatt für physikalische Apparate in der Alexandrinenstraße. Der Mechaniker und Optiker Herrmann Haensch führt einen kleinen Betrieb in der Adalbertstraße 82 und später in der Karlsstraße 8. Zusammen entschließt man sich mit einer Erbschaft von 8000 Talern im April 1864 die Aktivitäten gemeinsam fortzuführen und legt damit den Grundstein für ein Unternehmen, das heute auch mit ein wenig Stolz auf seine über 140jährige Tradition zurückblicken kann. 
 - Die Firmengründer F. Schmidt und H. Haensch
 - Die Firmenbelegschaft im Jahre 1903

Heute wird das unabhängige Familienunternehmen in fünfter Generation geführt.
Das Bild links zeigt eines der ersten Pulfrich-Refraktometer, die im Hause Schmidt + Haensch entwickelt und produziert worden sind. Daneben ist ein Quarzkeil-Saccharimeter zu sehen, das nach einem firmeneigenen Prinzip arbeitet. Dieses Prinzip findet heute noch Anwendung im Saccharomat. Einige Instrumente der Gründungszeit sind heute Ausstellungsstücke in Technikmuseen in Berlin, Paris und New York. Begründet auf dem hohen Niveau der Feinmechanik und Optik, werden heute automatische Refraktometer und Polarimeter sowie Farbmessgeräte höchster Präzision gefertigt und weltweit vertrieben. Unter dem Markennamen ISIS werden zudem seit 1951 Zeichenmaschinen, Digitalisierer, schnell und stufenlos höhenverstellbare Bildschirm-Arbeitsplätze und Ablagesysteme hergestellt und vertrieben.
Derzeit wird der Bereich der Labormessgeräte um die Bereiche Prozesstechnik und Automation ergänzt, um dem Bedürfnis nach on-line Informationsverabeitung und Steuerung gerecht zu werden. Durch die modulare Bauweise der optisch-elektronischen Mess-Systeme wird eine hohe Flexibilität und Kundenspezifität erreicht.
Schmidt + Haensch beschäftigt ein hochqualifiziertes Team von Entwicklern und Fertigungsspezialisten, um auch weiterhin die hohe Produktqualität zu erhalten und die weltweit erreichte Marktführerposition zu behaupten und auszubauen.
Die Firma baut seit der Gründung keine Geräte von der Stange sondern ist bemüht, sich bei der Entwicklung und der Produktion an den Anforderungen des Kunden zu orientieren. Auch heute noch wird intensiv mit Universitäten, Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen zusammengearbeitet, um neue Geräte zu entwickeln und Methoden zu optimieren. |